„Girls Day“

von Jürgen Brockhoff

Ein schöner Zufall, denn passender hätte das Datum nicht gewählt werden können:

Improvisierte Siegerehrung
Improvisierte Siegerehrung

Am 23. April – dem diesjährigen Girls Day – wurden auch die Namen der GewinnerInnen des DECHEMAX-Wettbewerbs 2015 veröffentlicht. Das Team KiJaMe vom Klever Freiherr-vom-Stein Gymnasium gehört zu den vier Gruppen aus der Klassenstufe 11 (Q 1), die sich in diesem Jahr den 1. Platz bei dem bundesweiten Chemiewettbewerb teilen.

KiJaMe – das war vier Monate lang der kryptische Name der Arbeitsgruppe von Kim Brenda, Jacqueline Janßen und Melina Basler. Gemeinsam mit drei Teams aus Hamburg, Weimar und Bernkastel-Kues stehen sie nun ganz oben in der Liste der Siegerinnen und Sieger.

logomax_gr_mehrWeit über 3000 Teams aus ganz Deutschland hatten sich im Oktober des vergangenen Jahres für die Teilnahme am DECHEMAX-Wettbewerb 2014/2015 angemeldet.

Ausrichter des Wettbewerbs ist die DECHEMA, die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie in Frankfurt a.M.

Das Thema des Wettbewerbes, der bereits zum fünfzehnten Mal ausgetragen wurde, lautete diesmal

„Chemie rund um den Körper des Menschen“.

Acht Wochen lang dauerte die erste „online-Runde“ des Wettbewerbs, in der in jeder Woche spezielle Fragen zu einem bestimmten Themenkomplex beantwortet werden mussten. In dieser Phase waren Problemverständnis, gezielte Recherchearbeit, Pünktlichkeit und vor allem Durch-haltevermögen gefordert. Nach zwei Monaten hatten sich etwa 800 Gruppen für die zweite Runde qualifiziert, darunter auch drei Teams des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums: neben KiJaMe auch die Jungen-Gruppe DieÜberspitzen (aus der Q 1) und die weiblichen Gumminasiasten (aus der EP). Nur ein einziger Punkt zum Weiterkommen fehlte dem vierten Steiner-Team, dem männlichen Chemiekantenclub (aus der EP).

In Runde 2, dem experimentellen Teil des Wettbewerbs, mussten die zugelassenen Teams Versuche zum Wettbewerbsthema durchführen, protokollieren, bewerten und möglichst eindrucks-voll dokumentieren. In einem der Experimente waren zwei verschiedene Tablettenformen mit einem blutgerinnungshemmenden Wirkstoff zu untersuchen. Das zweite Experiment zielte auf die Charakterisierung eines Enzyms, das viele Schülerinnen und Schüler bereits aus dem Biologie-Unterricht kennen.

Die Juroren der DECHEMA hatten dann sehr viel Arbeit mit den über 550 abgegebenen Proto-kollen und dabei befanden sie schließlich das Protokoll der drei jungen Frauen vom Freiherr-vom-Stein Gymnasium als ganz besonders gut gelungen. Darauf dürfen sie wirklich stolz sein.