Goede buren – goede vrienden – Gute Nachbarn – Gute Freunde

von Elisabeth van Haaren.

Unter diesem Motto nahmen heute die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6b mit ihren Lehrerinnen Frau Mattigat und Frau van Haaren an einer Gedenkfeier in Beek-Ubbergen teil.

Gemeinsam mit gleichaltrigen Schülern der Grundschulen De Biezenkamp in Beek-Ubbergen und Titus Brandsma  aus Berg en Dal  gedachten die Steiner der Tatsache, dass genau vor 70 Jahren, nämlich am 17. September 1944, mit der Operation Market Garden die Befreiung der Grenzregion begann. Eingeladen dazu hatte die Stichting Reünie Paratroopers.

Dazu waren die Steiner zunächst zu Gast in der Grundschule De Biezenkamp, wo sie in der Aula mit den Schülern der niederländischen Schulen  über die Zusammenhänge im Jahr 1944 informiert wurden. Besonders anschaulich wurden die Auswirkungen des Krieges durch Schilderungen einer Zeitzeugin. Sie hatte die Bombardierung Nijmegens im Altern von sieben Jahren mit- und überlebt und konnte den Kinder sehr eindrucksvoll von ihren Erlebnissen berichten.

Ein Gang durch Beek-Ubbergen und ein Spaziergang auf dem Duivelsberg brachten die Geschehnisse vor 70 Jahren noch ein Stück näher.

Zu einem gemeinsamen Gedenken an all jene, die ihr Leben in dieser Zeit verloren haben, und an den Wert von Frieden und Freiheit fanden sich alle Kinder dann am Denkmal in der niederländischen Grenzgemeinde zusammen. Begrüßt wurden sie von Toon de Jong, dem Vorsitzenden der Stichting Reünie Paratroopers, und der stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Beek-Ubbergen, Frau van der Aalst. Neben der Erinnerung an die Geschehnisse vor 70 Jahren standen auch bei den Erwachsenen Gedanken und Wünsche für ein friedliches, respektvolles Miteinander zwischen Menschen und Nationen heute im Vordergrund.

Die Steiner legten Sonnenblumen und in der Schule vorbereitete Wünsche zu Frieden und Freiheit nieder. Die niederländischen Grundschüler lasen selbstverfasste Gedichte und fiktive Tagebucheintragungen vor. Abgerundet wurde alles durch einen Song, den die Kinder aus der gastgebenden Gemeinde vorbereitet hatten.

Die Klever Schüler haben viel mitgenommen an diesem Tag – interessant, nachdenklich, traurig, spannend … so erlebten sie diesen 17. September 2014. Einig war man sich aber auch darüber, dass es wichtig ist, die Sprache der anderen zu verstehen. Aber daran kann man ja etwas ändern.

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft, die uns an diesem Tag auf vielfältige Weise entgegengebracht wurde. Hartelijk bedankt en hopelijk tot een volgende keer.