Das Stein erneut bundesweit vorn

Maja Schulte, Jahrgangsstufe Q1, wird im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Wuppertal im September antreten. Sie hat es geschafft sich mit 48 weiteren Bewerbern aus allen Bundesländern für die Finalrunde zu qualifizieren.

Der Wettbewerb begann bereits im Herbst 2018 mit dem Einreichen zweier Beiträge. In englischer Sprache überzeugte sie mit einem Videobeitrag und kommentierte den Zusammenschnitt danach auf Französisch.

Daraufhin gehörte sie bereits zu den besten Teilnehmern Deutschlands, die in der zweiten Wettbewerbsrunde antreten durften. Im Januar 2019 schrieb Maja in englischer Sprache eine Klausur über die Bedeutung von sozialen Netzwerken und die Nutzung von neuen Medien. Nach der Klausur mit Textanalyse und Stellungnahme wurde in der zweiten Sprache, bei Maja Französisch, in einer weiteren Klausur auch die situationsgebundene Übersetzungsfähigkeit (Mediation) geprüft. Ein deutscher Text über Telefonieren in der Öffentlichkeit musste auf Französisch zusammengefasst werden. Die besondere Schwierigkeit hier: Nach 20 Minuten bekamen die Wettbewerbsteilnehmer den Ausgangstext wieder weggenommen und mussten aus dem Gedächtnis weiter damit arbeiten. Bei all dem haben die Prüflinge viel Freiraum, den sie selbstständig und wortgewandt mit viel Kreativität, Weltwissen, kritischem Denken und Problemlösungsstrategien füllen müssen, um die Jury zu überzeugen.

Im September tritt Maja in der Endrunde des Wettbewerbs in Gruppendiskussionen, Einzelgesprächen und zusätzlich noch in einer dritten Fremdsprache, bei Maja Niederländisch, an und kann Sachpreise, Sprachreisen oder sogar ein Stipendium der ,,Studienstiftung des Deutschen Volkes” gewinnen. Bei diesem dreitägigen Finale wohnt man mit den anderen Kandidaten zusammen und trifft auf Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen.

„An unserer Schule gibt es viele begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler“, sagt Tamara Kutscher, Koordinatorin des Wettbewerbs am Stein, „Um sie angemessen zu fördern, brauchen sie gelegentlich Anreize, die über das normale Maß hinaus gehen sowie den Vergleich oder Austausch mit anderen Jugendlichen über Ländergrenzen hinweg. Das ist Teil unseres Programms zur individuellen Förderung.“