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Informationsveranstaltung der SV zur Flüchtlingsaufnahme in Kleve

von Andrea Jansen und Maarten Oversteegen, Q1 Gruppenbild

Am Mittwoch, dem 24.Februar fand in der Aula des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Kleve eine durch die Schülervertretung organisierte Informationsveranstaltung über die aktuelle Flüchtlingsaufnahme im Großraum Kleve statt.

Zur Veranstaltung, durch die der Schülersprecher Maarten Oversteegen führte, wurden zahlreiche Referenten eingeladen, die über ihr ehrenamtliches oder hauptberufliches Engagement bei der Flüchtlingshilfe berichtet haben. Unter anderem berichtete die Hilfsorganisation „Kleve hilft“ und ein ehemaliger Lehrer (Kurt Stynen) darüber, wie sie den Umgang mit Flüchtlingen erlebt haben. Während Kurt Stynen sehr engen Kontakt mit Flüchtlingen in der Hauptschule Materborn pflegt und diese bei ihrem alltäglichen Leben unterstützt, berichteten zwei Vertreter der Organisation „Kleve hilft“ darüber, wie sie das Sammlungssystem aller in den Notunterkünften benötigten Utensilien aufgebaut haben. Des Weiteren berichteten vier Flüchtlinge aus Syrien und Guinea, die von Klaus Jansen begleitet wurden und der sie in ihrem Alltag begleitet und ehrenamtliche Sprachkurse anbietet, über ihre Flucht, ihre Ankunft und ihre Perspektive in Deutschland. Adressat dieser Veranstaltung war die EP des Gymnasiums, die sich sehr interessiert zeigte. Außerdem wurde die Veranstaltung von einer Powerpoint-Präsentation begleitet, die die lehrreichen Vorträge mit Fakten über die Flüchtlingswelle untermalte und die vom SV-Mitglied Kiumars Mellat Doust präsentiert wurde. Auch berichteten zwei Schüler der Q1 und Q2, Dilan Bulut und Frederik Mulder über ihr freiwilliges Engagement. Die klare Essenz der Veranstaltung war, dass es tatsächlich sehr viele engagierte Menschen in Kleve gibt, denen das Schicksal von Menschen in Not nicht egal ist. Um die Flüchtlingswelle bewältigen zu können, braucht es nämlich nicht nur erhebliche finanzielle Mittel, sondern vor allem die Offenheit und Toleranz unserer Gesellschaft.

Fotos von Max Kopka