Teamgeist – Orientierung – Organisation

Die ersten drei besonderen Tage des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums für die neuen fünften Klassen

Text: Anja Engelhardt. Fotos: Henning Steenhuis.

In der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums herrscht eine gespannte Atmosphäre. Können die Schülerinnen und Schüler der 5b den tiefen See mit nur drei Rettungsbooten überqueren? Eifrig wird eine Turnmatte über die Köpfe der Schüler balanciert und vorsichtig auf den Boden gelegt. Nach und nach springen einzelne Schülerinnen und Schüler darauf. Jetzt muss die nächste Matte nach vorne gebracht werden. Nach zehn Minuten haben sie es tatsächlich geschafft. Alle jubeln und umarmen sich teilweise.

Solche und ähnliche Kooperationsspiele sind Bestandteil der ersten drei Tage am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium für die neuen fünften Klassen. Die Schülerinnen und Schüler verbringen diese mit ihren Klassenlehrern, d. h. es findet noch kein regulärer Unterricht statt. So hat man genügend Zeit um sich kennen zu lernen, die Namen der neuen Mitschüler zu behalten und die beiden Klassenlehrer jeder Klasse zu inspizieren.

Auch wird das Schulgebäude mittels Schulrallye erkundet, so wissen die Schüler in der zweiten Woche in welche Fachräume sie gehen müssen. Zudem hat das Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Helfer von außen, z. B. kommt die Polizei in die Schule und geht mit den Schülern die Schulwege rund um die Schule ab und weist auf den alltäglichen Verkehrsfluss an der Schule hin.

Ebenso kann in den ersten Tagen viel Organisatorisches geklärt werden, wie z. B. die Zeitabläufe in der Schule sind, den Mensabetrieb, welche AGs angeboten werden, usw.

Seit drei Jahren führt das Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums dieses Konzept durch. Die Schülerinnen und Schüler haben am Ende des drittes Tages nach eigenen Angaben das Gefühl angekommen zu sein, sich zurecht zu finden und sie fühlen sich wohl. So kann dann der Unterricht in der zweiten Woche erfolgreich starten.