Lesetalente trugen fairen Wettkampf aus

Im Lesewettbewerb am 07. Dezember 2012 traten acht Lesetalente aus den vier Klassen des 6. Jahrgangs gegeneinander an, die sich zuvor gegen ihre Klassenkameraden als Gewinner durchgesetzt hatten.

Im großen Finale in der Aula musste sie jetzt gegen die besten Leser der anderen Klassen ihr Können unter Beweis stellen. Dazu durfte je ein selbst ausgewählter Textausschnitt vorgetragen werden, aber auch ein unbekannter Text musste gemeistert werden.

Damit die Bewertung möglichst fair ist, bewerteten insgesamt fünf Jury-Mitglieder aus der Lehrer- und Schülerschaft mithilfe eines festgelegten Kriterienkatalogs jeden einzelnen Beitrag.

Am Ende standen zwei Gewinner fest: Maja und Leander aus den Klassen 6b und 6c. Da aber im Finale Gewinner gegeneinander antraten, gingen auch die anderen nicht als Verlierer nach Hause: mit Urkunde ausgezeichnet und Buchgewinn bewaffnet präsentierten sich alle acht Finalisten dem Publikum, das 90 Minuten lang gespannt die Daumen drückte.

Vielen Dank an die jungen Musikerinnen und Musiker, die für Unterhaltung zwischen den Texten sorgten, an die Jury, die fair und gewissenhaft die Final-Gewinner ermittelte und an Frau Engelhardt, die dieses Jahr die Organisation übernommen hat.

Einen Artikel zu unserem Lesewettbewerb ist auch in Kle-Point erschienen. Wenn Sie hier klicken, werden Sie auf die entsprechende Seite von Kle-Point weitergeleitet.

Frankreich-Austausch 2012

von Marie Christin Janssen

Wie die letzten Jahre zuvor fuhr die EP dieses Jahr wieder für eine Woche nach Frankreich. Unser Ziel war die kleine Stadt  Redon in der Bretagne. Die Stimmung im Bus litt ein wenig unter der fast 15-stündigen Busfahrt, dennoch war die Vorfreude auf unsere Austauschschüler, die wir endlich nach dem Deuschlandaufenthalt  im Oktober wiedersehen würden, groß. Als wir schließlich um 21:45 Uhr ankamen, begrüßten uns unsere Gasteltern mit einem liebevollen „Bonsoir“. Dann ging es in die Familien und dort gab es erst mal etwas Vernünftiges zu essen.  Da wir alle so geschafft waren, sah das Programm für den Abend eher ruhig aus.

Nach dem erholsamen Schlaf waren alle fit für die bevorstehende, mit vielfältigem Programm gefüllte, Woche.

Der Sonntag wurde individuell von den Franzosen gestaltet, nur am Abend trafen sich die meisten zu einem gemütlichen Abendessen bei McDonalds. Anschließend ging es weiter in, wie sich später herausstellte, unsere Stamm-Bar „Le Market“.

Der Montag war angebrochen und wir trafen uns wie besprochen an einem Steg und machten uns auf den Weg mit dem Boot und es war alles im Lot. Die Bootstour im Golf von Morbihan führte uns bis zu der Insel „L’Île aux Moines“. Dort hatten wir vier Stunden Freizeit, in der sich viele ein Fahrrad bzw. Tandem ausliehen um die schöne, kleine Insel besser zu erkunden.

Dienstag, der 1. Mai, war frei und in den Familien wurden verschiedene Aktivitäten unternommen.

Der nächste Tag war aufregend, denn es ging in die Schule. 😉 Dort wurden wir mit einem Frühstück empfangen und anschließend gab es eine Besichtigung durch die, im Vergleich zu unserer Schule, riesigen und gut ausgestatteten Schule. Da der Unterricht für uns nicht besonders spannend war und wir auch nicht so viel verstanden, setzten wir uns bei Sonnenschein in den schönen „Parc Bel Air“. 

Wir freuten uns alle sehr auf den Donnerstag, denn es ging in die große Stadt „Rennes“. Zu Beginn hatten wir eine Stadtführung, bei der uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden und anschließend blieb uns noch genug Zeit zum Shoppen.

Jetzt war auch schon Freitag und damit war dies unser letzter Tag in Redon. Damit wir auch etwas über die Stadt erfahren würden, machten wir eine Stadttour. Anschließend besuchten wir das Rathaus und wurden paradoxerweise am Ende unserer Reise herzlich mit Orangensaft und Keksen empfangen.

Am Abend fand die langersehnte Abschluss-Party mit allen Franzosen und Deutschen statt. Wir amüsierten uns alle sehr bei Cola, Fanta und so weiter. 😉

Nach der Party, am Samstagmorgen, mussten wir schon früh aufstehen, denn um halb acht fuhren wir wieder los nach Deutschland. Doch vorher hieß es noch Abschied nehmen von unserer Gastfamilie und besonders von unseren Austauschschülern, die wir schon jetzt ziemlich vermissen.

Denn es war eine sehr schöne Zeit in Frankreich!