Gita a Venezia – Studienfahrt nach Venedig

Vom 3. bis 6. Oktober 2014 fuhr eine Gruppe mit Q2-Schülern aus dem  
KAG-Kurs und dem KOOP-Kurs Italienisch mit Frau Becker nach Teviso und Venedig.

Wir waren im Centro della Famiglia in Treviso, einer hübschen typisch norditalienischen Stadt, untergebracht. Das mittelalterlich geprägte Zentrum und Sehenswürdigkeiten von Treviso erkundeten wir gleich nach unserer Ankunft in einer Ralley. Saftige Pizza auf der Piazza vor dem Palazzo Comunale stand am Abend auf dem Programm.

Die nächsten beiden Tagen fuhren wir nach Venedig, das uns mit seinen farbenprächtigen Palästen, den vielen Wasserstraßen und kleinen Gassen sehr beeindruckte. Zu Fuß stürzten wir uns ins Gewimmel. Vom Massentourismus im Unterricht zu lesen und ihn selbst zu erleben, war allerdings nochmal etwas ganz anderes…Aber auch auf einer Brücke zu stehen, die von 12.000 Eichenstämmen getragen wird! Die Basilica San Marco mit ihren byzantinischen Goldmosaiken sahen wir uns dann in Ruhe an und übersetzten mit einer Gondola über den Canale Grande zum östlichen Meeresufer, wo wir eine Pause in einem Restaurantbesuch in herrlichster Sonne (aber leider mit unfreundlicher Bedienung) einlegten.

Am zweiten Tag begaben wir uns auf einen Wasserbus und fuhren den Canale Grande entlang, um uns dann auf eine Spurensuche auf der Fährte des Dogen Foscari durch den Palazzo Ducale zu machen, was uns auch über die Seufzerbrücke in die berühmt-berüchtigten „Bleikammern“ von Venedig führte. Nach Zeit zum Shoppen und Bestaunen der vielen bizarren Souvenierläden machten wir eine Pause in einem kleinen Park, wo wir einem venezianisches Märchen lauschen konnten. Auf der Rückfahrt nach Treviso lernten wir Italien von einer anderen Seite kennen, als der Zug in einem „Sciopero“ (Streik) steckte und wir mit knurrenden Mägen in Mogliano
festsaßen.

Am letzten Tag in Treviso führten wir eine Interview-Aktion durch und befragten Einwohner nach der Beziehung zu ihrer Stadt. Die Leute gaben uns freundlich Auskunft und danach standen uns einige Stunden zur freien Verfügung, um durch die Geschäfte zu bummeln und die letzten Mitbringsel zu erstehen, bevor es wieder zum Flughafen ging.

Die drei Tage Studienfahrt waren eine runde Sache und haben allen viel „piacere“ bereitet.