Klever Schülerinnen und Schüler von chinesischer Gastfreundschaft sehr beeindruckt

DSC_1818Vom 16. bis 25.05.2014 besuchte eine Gruppe von insgesamt 17 Schülerinnen und Schülern der beiden Klever Gymnasien in Begleitung der Lehrkräfte Annika Fröhlich (Freiherr-vom-Stein Gymnasium) und Hans-Jörg Henning (Konrad-Adenauer Gymnasium) die Partnerschule „The High School Affiliated To Beijing Normal University“ in Peking.

Über die Hochschule Rhein-Waal und die GIB (Gesellschaft für internationale Begegnungen) war im Januar 2013 der Kontakt nach China entstanden und Vertreter der Schulen hatten einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Als Vorbereitung auf die Reise hatten sich die 17 Klever Schülerinnen und Schüler seit Beginn dieses Schuljahres regelmäßig zur China-AG getroffen. Hier wurden landeskundliche Themen besprochen und Projekte für den Aufenthalt geplant. Parallel entwickelte sich der E-Mail-Kontakt zu den chinesischen Gastfamilien.

Zum Ende des Schuljahres bildete die Fahrt nun den Höhepunkt der AG. Die deutschen Schülerinnen und Schüler wurden herzlich von ihren chinesischen Austauschpartnern begrüßt und verbrachten gleich das erste Wochenende mit ihren Gastfamilien. Entsprechend viel gab es beim Wiedersehen am Montag zu berichten. Dabei war besonders das Essen immer wieder Thema. Ganz Mutige probierten sogar Hühnerfüße und Qualle, obwohl die Chinesen sehr auf die Wünsche ihrer Gäste eingingen. Unter der Woche stand neben einem Besuch im Nationalmuseum und der Verbotenen Stadt auch Schule auf dem Programm. Die Schüler nahmen nicht nur am regulären Unterricht ihrer Austauschpartner teil und waren beeindruckt von der Disziplin der chinesischen Klassen, sondern hatten auch Stunden in Kalligraphie, Kung Fu und Chinesisch.

Darüber hinaus besuchte die Gruppe bei einem Tagesauflug die sogenannte „Green Wall“, ein Umweltprojekt zur Aufforstung, und die berühmte Chinesische Mauer.

Im Sinne des Austausches hatten die deutschen Schülerinnen und Schüler auch Gelegenheit, den chinesischen Gastgebern über Kleve und ihre Schulen zu erzählen und ihnen ein paar Worte Deutsch beizubringen. Die letzten beiden Tage verbrachte die Gruppe in Pinggu, ca. 100km außerhalb der Stadt Peking, wo sich eine Dependance der Schule befindet. In der ländlichen Umgebung lernten die Schülerinnen und Schüler noch eine andere Facette Chinas kennen.

In jeder Situation zeigten sich die Gastgeber überaus freundlich und zuvorkommend und zwischen den Schülern und ihren Austauschpartnern entwickelte sich so manche Freundschaft.

Nach acht spannenden Tagen im Reich der Mitte waren sich alle einig: Man hatte viel über sich und andere gelernt, nette Menschen kennengelernt und jede Menge unvergessliche Erfahrungen gemacht.

Ein Gegenbesuch einer chinesischen Schülergruppe ist für September 2015 geplant und wir werden uns bemühen, unser Land ebenso gut zu präsentieren, wie es die Chinesen getan haben.

Annika Fröhlich.

Chinesisch ist ganz schön schwer!
Chinesisch ist ganz schön schwer!
Da klappr das Kung Fu - Training schon ein bisschen besser
Da klappte das Kung Fu – Training schon ein bisschen besser.
... wir hatten auch Unterricht in Kalligraphie...
Wir hatten auch Unterricht in Kalligraphie…
...und das deutsche Schulsystem.
…und erzählten unseren Gastgebern etwas über das deutsche Schulsystem…
...und erzählten unseren Gastgebern auch etwas über unsere Schule...
…und unsere Schule.
Eine kleine Pause beim Himmelstempel
Eine kleine Pause beim Himmelstempel
Die große chinesische Mauer durfte natürlich auch nicht fehlen!
Die große chinesische Mauer durfte natürlich auch nicht fehlen!
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Ein Abschiedsfoto mit unseren Austauschpartnern und Lehrkräften.