Freier Blick auf den „Stein“-Altbau

Ein Bericht von Tobias Janßen, Schüler der EP

„Da hat sich die Stadt nicht lumpen lassen.“ – Unser Schulleiter, Herr Bleisteiner, zeigt sich zufrieden mit der Sanierung der Fassaden des Altbaus. Seit Februar 2019 wird das „Stein“-Gebäude an der Ringstraße und der Römerstraße saniert. Seitdem ist die Oberstufe in die ehemalige Luther-Grundschule ausgelagert worden und inzwischen sind die Beratungsräume, die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer übergangsweise in den Schulflügel an der Ringstraße gezogen. Stück für Stück wurde seit letztem Jahr die historische Außenseite grundüberholt: Die Sandstein-Verzierungen sind gereinigt, die Sandsteine selber aufgearbeitet und schadhafte Steine erneuert worden. Die Fenster sind ausgetauscht worden – sie sind statt dem gewohnten weiß nun dunkelbraun (ähnlich wie im „Stein“-Neubau). Ebenfalls wurden das Ziegeldach sowie die Blitzschutzanlage erneuert. Vor ein paar Tagen wurden nun die Hüllen fallen gelassen und man konnte das Gebäude wieder in voller Pracht ansehen – ohne die Schutzplane. Für die Sanierung der Außenwände hat die Stadt eine Fachfirma aus Hamburg eingestellt. Die Kosten für die Erneuerung der Fassade betragen ungefähr 1,3 Millionen Euro.

Während der Altbau von außen wieder vorzeigbar ist, geht innen die Sanierung weiter. Hier sind die jeweiligen Etagen jetzt farblich gekennzeichnet: So steht im Erdgeschoss (künftige Kursräume für die EP) die Farbe Grüne im Fokus, im 1. Obergeschoss (künftige Kursräume für die Q1) die Farbe Rot und im 2. Obergeschoss (künftige Kursräume für den Abschlussjahrgang Q2) die Farbe Blau. Außerdem sind von nun an LED-Lampen im Einsatz. Neben weiterer Erneuerung von beispielsweise Akustikdecken, Böden, Wandanstrichen und Zimmertüren sowie von Sanitäranlagen und Sanitärinstallationen, wird der Altbau für die Digitalisierung ausgebaut. Dafür wurden extra Kabelkanäle verlegt. Damit soll die moderne Technik an den Strom und an das Internet angeschlossen werden. Die künftigen Schülerinnen und Schüler erwarten digitale Tafeln, sogenannte Smartboards, die sich u.a. per angeschlossenen Tablet oder Laptop steuern lassen. Erste Kursräume im Altbau besitzen bereits solche digitalen Tafeln. Ebenfalls soll die Schule künftig mit funktionsfähigem WLAN in allen Klassen- und Kursräumen ausgestattet sein: Hier ist der Weg frei für eine digitale Schule. Schulleiter Herr Bleisteiner hofft, dass die Schülerinnen und Schüler im Herbst 2020 in diese erneuerten Räume ziehen können. Neben der Ausstattung in den Kursräumen wird auch die Aula erneuert. Hier werden die elektrischen Anlagen ausgetauscht und bereits eingebaut ist eine Deckenstrahlheizung. Bis Weihnachten soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Bis dahin wird die Stadt über drei Millionen Euro für die Innen- und Außensanierung aufgebracht haben.

Kurzgefasst: Das Stein befindet sich noch immer in einer „Update-Phase“, auf dem Weg in eine neue, digitale Zukunft.

 

Fotos: B. Köhler

 

 

 

 

 

Bilderserien zur Sanierungsmaßnahme: