Steiner sahnen beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb ab

Unsere Schule belegte beim Sportabzeichen-Schulwettbewerb des Kreissportbundes Kleve den ersten und zweiten Platz

Das Sportabzeichen gibt es seit ca. 100 Jahren. Es ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes, die für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen wird. In der 7c haben 89% der Schülerinnen und Schüler das Sportabzeichen erworben, während es in der EP tatsächlich alle waren. Das konnte keine andere Schule toppen, und somit waren der erste und zweite Preis im Schulwettbewerb unserer Schule sicher. „Wir haben sportliche Schülerinnen und Schüler“ schwärmt Sportlehrerin Tamara Kutscher. „Dennoch erfüllen nicht alle die Anforderungen auf Anhieb. Sie müssen lernen zu üben bzw. zu trainieren und durchzuhalten. Das Sportabzeichen, gerade auch der Mannschafts-Wettbewerb, ist dabei eine gute Motivation.“

Zur Siegerehrung wurde der Klassensprecher der 7c, Kacper Dolasinski, zu einem festlichen Frühstück ins Kevelaerer Gasthaus „Zum Einhorn“ eingeladen. Als Preis gab es 70.,- € für die Klassenkasse der 7c, und 100.-€ für die Oberstufenschüler. Während die Jüngeren das Geld für einen Klassenausflug in einen Trampolinpark nutzen wollen, werden die Älteren es unter sich aufteilen. „Der Aufwand hat sich gelohnt!“ meinte eine Schülerin des Gewinnerkurses.

Beim Sportabzeichen werden Leistungen in den motorischen Grundfähigkeiten (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination) gefordert. Außerdem muss die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden. Es ist ein Vielseitigkeitstest, der den Breitensport bis ins hohe Alter fördert.  „Unsere Schule nimmt den Inhaltsbereich ‚Gesundheit‘ im Sportunterricht sehr ernst“ sagt die Sportpädagogin. „Dafür haben wir vor einiger Zeit sogar den ‚Schulsportpreis NRW‘ gewonnen. Die Motivation zum lebensbegleitenden Sporttreiben ist für uns zentral. Wir wollen auch denjenigen Freude am Sport vermitteln, die bisher weniger Zugang dazu hatten, und somit den sportlichen bzw. gesunden Lebensstil fördern und präventiv handeln. Problemen wie Haltungsschäden und Kreislauferkrankungen nehmen im Computer-Zeitalter nämlich leider zu.“

FOTO: Kacper Dolasinski (3. von links) mit vielen Gratulanten (z.B. dem Vorsitzenden des Kreissportbundes, ganz rechts Landrat Spreen, die 2. von links ist Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf, Vorsitzende des Ausschusses „Familie, Jugend und Sport“)