Die Mischung macht‘s! – Schule Kunst Museum 2017

Drei Zutaten = Ein Gericht. Das funktioniert auch in der Kunst. Man nehme einige Schulen aus Kleve, das Museum Kurhaus und die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler.

Fertig ist die jährliche Veranstaltung „Schule Kunst Museum“. Auch Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums beeindruckten in der Ausstellung am 4. und 5. Februar durch ihre künstlerische Leistung.

Neben beeindruckenden Zeichnungen von Vögeln und Pflanzen entstanden in den sechsten Klassen auch zauberhafte Linienbilder und Aquarelle von Gartenanlagen.

Die EP stellte ihr Projekt „Spuren der Zeit“ vor. Im Rahmen des 775-jährigen Jubiläums der Stadt Kleve und des 200-jährigen Jubiläums unseres Gymnasiums machten sich die Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche. Welche Spuren hinterlässt die Zeit? Unter dieser Fragestellung entstanden die 15 sehenswerten Exponate. Es sind Bleistiftzeichnungen mit einem Hauch von Farbe.

Die Q1 fertigte in Anlehnung an Ewald Mataré und die abstrakte Kunst der Sammlung Wörner wundervolle Seifenskulpturen an. Diese zeichneten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss sehr gekonnt mit Edding auf Lackkarton.

Ein besonderer Hingucker waren sicherlich auch die künstlerischen Arbeiten der Q2 aus Sperrmüll. Gegenstände, die auf den ersten Blick nutzlos erscheinen, wurden im Rahmen dieses Kurses in Anlehnung an den  Jugendstil sehr kreativ und außergewöhnlich umgestaltet. Hierbei war es den Schülern selbst überlassen, ob ihr Kunstwerk eine bestimmte Funktion bekommen, oder ob die Gestaltung im Mittelpunkt stehen sollte. Selbstbedienung galt an der kunstvoll gestalteten Holzkiste „Poesie zum Mitnehmen“, in der von einigen Beteiligten selbst geschriebene Gedichte zu finden waren.

Das Highlight war aber definitiv der Jubiläumstisch, auf dem sich alle Schüler und Lehrer des Steins verewigt haben. Normalerweise ritzt man nicht einfach mal so seinen Namen in das Schuleigentum. Doch diesmal war es gewünscht und erlaubt. Der alte Konferenztisch erstrahlt jetzt im neuen Design. Zwischen den Namen: das Logo der Schule und einem Portrait von Joseph Beuys.

Für alle, die keine Zeit hatten, oder sich nicht ins Museum trauten, befindet sich unten eine kleine Bildergalerie mit Eindrücken aus der Ausstellung.

Laura van den Berg