Steiner erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb

In diesem Jahr feierte der Känguru-Wettbewerb der Mathematik seinen 25. Geburtstag. Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium war natürlich wieder mit von der Partie und schickte 254 Schülerinnen und Schüler ins Rennen um die kniffligen Tüftelaufgaben. Deutschlandweit machte fast eine Millionen Schülerinnen und Schüler mit.

Für die deutschlandweit Besten gibt es 1., 2. und 3. Preise, und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt. Herzlichen Glückwunsch an Lana Rütten aus unserer 8b.

Die Anzahl der 1., 2. und 3. Preise wird für jede Klassenstufe getrennt festgesetzt, prozentual jeweils gleich, (erste Preise erhalten pro Klassenstufe etwa die besten 0,85 Prozent der Teilnehmer, zweite Preise gibt es etwa für die nächsten 1,7 Prozent, und dritte Preise etwa für die nächsten 2,55 Prozent. Bekommt eine Schülerin oder ein Schüler also ein Sonderpreis, so gehört sie oder er zu den rund 5 Prozent der besten Teilnehmer Deutschlands.

Unsere Besten wurden am Montag im Forum geehrt – dabei waren:

Die 5er:
Hanne Linden, Finn Haveneth, Johanna Koenen, Charlotte Mijnssen, Christopher Vrolyks, Lara Franz, Mara Hölscher, Bennet Voepel, Lara Vonderschen

Die 6er:
Torge Olf, Josefine van Dyk, Henry Lucassen

Die 7er:
Vincent Büning, Luis Friedrichs, Julian Henseler-Garcia, David Böhne

Die 8er:
Lana Rütten, Mark Szöverfi, Johannes Schöler

Die 9er:
Kacpar Dolasinski, Rebecca Steinhoff, Fynn Lohan, Finn Olf

EP:
Lars Bündgen

Das Stein erneut bundesweit vorn

Maja Schulte, Jahrgangsstufe Q1, wird im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Wuppertal im September antreten. Sie hat es geschafft sich mit 48 weiteren Bewerbern aus allen Bundesländern für die Finalrunde zu qualifizieren.

Der Wettbewerb begann bereits im Herbst 2018 mit dem Einreichen zweier Beiträge. In englischer Sprache überzeugte sie mit einem Videobeitrag und kommentierte den Zusammenschnitt danach auf Französisch.

Daraufhin gehörte sie bereits zu den besten Teilnehmern Deutschlands, die in der zweiten Wettbewerbsrunde antreten durften. Im Januar 2019 schrieb Maja in englischer Sprache eine Klausur über die Bedeutung von sozialen Netzwerken und die Nutzung von neuen Medien. Nach der Klausur mit Textanalyse und Stellungnahme wurde in der zweiten Sprache, bei Maja Französisch, in einer weiteren Klausur auch die situationsgebundene Übersetzungsfähigkeit (Mediation) geprüft. Ein deutscher Text über Telefonieren in der Öffentlichkeit musste auf Französisch zusammengefasst werden. Die besondere Schwierigkeit hier: Nach 20 Minuten bekamen die Wettbewerbsteilnehmer den Ausgangstext wieder weggenommen und mussten aus dem Gedächtnis weiter damit arbeiten. Bei all dem haben die Prüflinge viel Freiraum, den sie selbstständig und wortgewandt mit viel Kreativität, Weltwissen, kritischem Denken und Problemlösungsstrategien füllen müssen, um die Jury zu überzeugen.

Im September tritt Maja in der Endrunde des Wettbewerbs in Gruppendiskussionen, Einzelgesprächen und zusätzlich noch in einer dritten Fremdsprache, bei Maja Niederländisch, an und kann Sachpreise, Sprachreisen oder sogar ein Stipendium der ,,Studienstiftung des Deutschen Volkes” gewinnen. Bei diesem dreitägigen Finale wohnt man mit den anderen Kandidaten zusammen und trifft auf Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen.

„An unserer Schule gibt es viele begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler“, sagt Tamara Kutscher, Koordinatorin des Wettbewerbs am Stein, „Um sie angemessen zu fördern, brauchen sie gelegentlich Anreize, die über das normale Maß hinaus gehen sowie den Vergleich oder Austausch mit anderen Jugendlichen über Ländergrenzen hinweg. Das ist Teil unseres Programms zur individuellen Förderung.“

Steiner erschwimmen vier Mal einen Platz auf dem „Treppchen“

Am letzten Mittwoch vor den Osterferien finden traditionell die Kreismeisterschaften der Schulen im Schwimmen statt. Die rund 50 Schülerinnen und Schüler der fünf Wettkampfmannschaften des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums starteten um kurz nach 8 Uhr gut gelaunt und motiviert mit dem Bus in Richtung Goch Ness. Dank der guten Organisation war der Ablauf der Wettkämpfe (wie immer) reibungslos. Die Schwimmerinnen und Schwimmer des Steins erbrachten fantastische Leistungen in den Einzelwettkämpfen und auch bei den Staffelwettbewerben. Insgesamt werden die Zeiten für eine Mannschaftswertung zusammengerechnet, was dann die Platzierung ergibt. Die zwei Mädchenmannschaften in den Wettkampfklassen „WK III“ und „WK IV“ holten den ersten Platz – Glückwunsch! Und der Abstand zu den Zweitplatzierten ist wirklich deutlich. Die Jungen, insgesamt drei Mannschaften, holten zwei zweite Plätze in der „WK II“ und in der „WK IV-1“ und einmal den sechsten Platz mit der Mannschaft „WK IV-2“. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an die Helferinnen und Helfer aus der Oberstufe, welche die fünf Mannschaften am Wettkampftag betreuten und die großen und kleinen Schwimmerinnen und Schwimmer immer zur rechten Zeit an den rechten Ort schickten.

Sabrina Spichalla (Betreuerin der Schwimmmannschaften)

Im Mittelfeld der Spitze NRWs

Unsere Wettkampf III Schach-Mannschaft mit Gökhan Mete-Balli, Johannes Schöler, Julian David Henseler-Garcia, Mathis van Keuck und Keke-Enea Henning, die sich letztes Jahr in Uedem überraschend für das Landesfinale qualifiziert hatte, konnte wiederum überzeugen. Bei 43 qualifizierten Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen, darunter etlichen aus Schach-Hochburgen wie Dortmund und anderen Großstädten, rechnete Schach-AG-Leiter und Trainer Frank Unkrig mit seiner jungen Mannschaft zunächst nur mit den hinteren Plätzen. Die WK III umfasst Spieler bis Jahrgang 2004 – unsere Jungen sind z.T. aber von 2008.

Doch dann hielten sich Siege und Niederlagen bei 9 Spielen die Waage, und es gab mehrere Unentschieden, sodass es am Ende Platz 22 von 43 wurde. Sehr spannende Blitzschach-Spiele gab es im riesigen „Castello“, einer umfunktionierten Handball-Halle in Düsseldorf-Reisholz, zu beobachten. So gelang es z.B. Keke-Enea an Brett 4, als seine Team-Kameraden mit ihren Partien schon fertig waren, aus einer eigentlich völlig aussichtslosen Position heraus das Spiel noch zu wenden und den Steinern zum Sieg der Partie zu verhelfen. „Mitspieler, Trainer und Zuschauer standen um unseren Fünftklässler herum“, erzählte Frau Kutscher, die Herrn Tekotte als Betreuerin in Düsseldorf am Nachmittag ablöste. Schließlich dauerte das Turnier von 10-18 Uhr, und die Gruppe war von 7-21.30 Uhr mit Zug und S-Bahn unterwegs. „Es ist unglaublich, wie unser junger Spieler in der Situation so wunderbar die Nerven bewahren und das Spiel noch gewinnen konnte! Hier reifen richtige Talente heran!“ Auch Trainer Unkrig, der die Truppe hervorragend aufbaut und trainiert und an dem Tag ununterbrochen im Einsatz war, glaubt an seine Zöglinge: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschneiden des Teams und habe große Hoffnungen für die nächsten Jahre.“ Dann werden unsere Spieler nämlich nicht mehr die jüngsten sein und, vor allem Dank der Schach-AG, an Erfahrungen noch dazu gewonnen haben. Einige der Schachspieler sind bereits wie ihr Trainer im Klever Schach Club aktiv – eine gelungene Kooperation von Schule und Sportverein!