„Praxistest“ Englisch

Wie kann ich auf Englisch Tickets fürs Kino bestellen? Wie kann ich im Café etwas zu Essen bestellen? Und was muss ich sagen, wenn ich auf der Polizeiwache oder in einem Sportladen bin? Schaffe ich es schon, auf Englisch ein Tier zu beschreiben, einen Gastschüler zu begrüßen oder in der Touristeninformation nach dem Weg zu fragen?

Diese Fragen durften alle Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am English Project Day, der am 14. und 21. Mai 2019 in jeweils zwei Doppelstunden durchgeführt wurde, beantworten. Hierfür haben sich die Q1-Schüler unseres Cambridge-Kurses, die gerade ihr Cambridge English Examen bestanden haben, verschiedene Stationen zu alltäglichen Situationen einfallen lassen, an denen die Sechstklässler ihre Kommunikationsfähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Und dies gelang den Unterstufenschülerinnen und -schülern nach zwei Jahren Englischunterricht an unserer Schule schon wirklich gut. Nur manchmal wurde ein bisschen Hilfe der „Großen“ gerne angenommen. Das Fazit der „Kleinen“ nach zwei gemeinsamen Unterrichtsstunden: „Manchmal war es ein bisschen knifflig, aber die Oberstufenschüler waren echt nett und hatten gute Ideen. Außerdem war das Essen, was wir z.B. im Café oder im Kino bekommen haben, echt lecker!“ Das klingt nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.  

SCHD/MÖLC

Steiner erfolgreich beim Känguru-Wettbewerb

In diesem Jahr feierte der Känguru-Wettbewerb der Mathematik seinen 25. Geburtstag. Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium war natürlich wieder mit von der Partie und schickte 254 Schülerinnen und Schüler ins Rennen um die kniffligen Tüftelaufgaben. Deutschlandweit machte fast eine Millionen Schülerinnen und Schüler mit.

Für die deutschlandweit Besten gibt es 1., 2. und 3. Preise, und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt. Herzlichen Glückwunsch an Lana Rütten aus unserer 8b.

Die Anzahl der 1., 2. und 3. Preise wird für jede Klassenstufe getrennt festgesetzt, prozentual jeweils gleich, (erste Preise erhalten pro Klassenstufe etwa die besten 0,85 Prozent der Teilnehmer, zweite Preise gibt es etwa für die nächsten 1,7 Prozent, und dritte Preise etwa für die nächsten 2,55 Prozent. Bekommt eine Schülerin oder ein Schüler also ein Sonderpreis, so gehört sie oder er zu den rund 5 Prozent der besten Teilnehmer Deutschlands.

Unsere Besten wurden am Montag im Forum geehrt – dabei waren:

Die 5er:
Hanne Linden, Finn Haveneth, Johanna Koenen, Charlotte Mijnssen, Christopher Vrolyks, Lara Franz, Mara Hölscher, Bennet Voepel, Lara Vonderschen

Die 6er:
Torge Olf, Josefine van Dyk, Henry Lucassen

Die 7er:
Vincent Büning, Luis Friedrichs, Julian Henseler-Garcia, David Böhne

Die 8er:
Lana Rütten, Mark Szöverfi, Johannes Schöler

Die 9er:
Kacpar Dolasinski, Rebecca Steinhoff, Fynn Lohan, Finn Olf

EP:
Lars Bündgen

MUSIK MAL ANDERS

Klavier, Saxophon, Posaune und Schlagzeug – mehr braucht es nicht für Improvisationsmusik!

Dies bewies uns das 2015 gegründete Quartett Social Structures, welches uns, die Klasse 9b, am letzten Dienstag zu einem Workshop während unserer Musikstunde in die Christus-König-Kirche einlud.

Zu Beginn demonstrierten uns der gebürtige Klever Steffen Roth am Schlagzeug, der Amerikaner David Whitwell an der Posaune, Jonathan Strauch am Saxophon und Marius Moritz am Piano stimmungsvoll die Vielseitigkeit ihrer Improvisationsmusik, bei der zum Beispiel das Schlagzeug auf eine spezielle Art gespielt wird, mit einem für manche bedrohlich, bedrückend oder aggressiv wirkenden Stück. Die Musiker schienen einerseits in ihr Spielen vertieft, gleichzeitig achteten sie immer auf den jeweils anderen, um zum Beispiel ihre Töne und Lautstärken aneinander anzupassen. Da das Quartett schon länger zusammen spielt, kennt jeder Musiker den Spielstil des anderen sehr gut.

Danach hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen, und die Musiker sprachen -auf Englisch!- über die musikalische Erfahrung.

Anschließend wurden wir den einzelnen Instrumentalisten in 6er-Gruppen zugeteilt, um uns selbst an der für uns neuen Improvisationsmusik zu versuchen. Dabei wurde uns die außergewöhnliche Spielweise der verschiedenen Instrumente (auch mithilfe von musik-untypischen Alltagsgegenständen wie zum Beispiel Wäscheklammern) gezeigt und wir zupften an Klaviersaiten, ölten unsere Stimmbänder, um unsere Lieblingsnaturgeräusche Meeresrauschen, Wasserfalldonnern und Schneelaufknirschen zu imitieren, tuteten in verschiedenste Blasinstrumente und schlugen Trommeln, Klangschalen und Gongs aus asiatischen Tempelanlagen. Nach ein wenig Übungszeit fanden wir uns wieder zusammen und fügten die Musikteile aus den einzelnen Gruppen zu einem großen Improvisationsstück aneinander, das trotz anfänglicher Schwierigkeiten nach und nach immer besser gelang.

Nach dem Vormachen von David, dem Posaunisten, gab es auch die Möglichkeit, selbst den Dirigierstab in die Hand zu nehmen und das Dirigent-Sein mit den abgesprochenen Handzeichen auszuprobieren.

Insgesamt hat uns der Workshop ziemlich viel Spaß gemacht und wir haben in dieser abwechslungsreichen Musikstunde neue, interessante Erfahrungen gesammelt.

Für den Abend luden die Musiker dann im Zuge ihrer Tournee zu ihrem Konzert in die Kirche ein und wir verabschiedeten uns nach unserem Gruppen-Foto voneinander.

Danke an das Quartett Social Stuctures!

Das Stein erneut bundesweit vorn

Maja Schulte, Jahrgangsstufe Q1, wird im Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Wuppertal im September antreten. Sie hat es geschafft sich mit 48 weiteren Bewerbern aus allen Bundesländern für die Finalrunde zu qualifizieren.

Der Wettbewerb begann bereits im Herbst 2018 mit dem Einreichen zweier Beiträge. In englischer Sprache überzeugte sie mit einem Videobeitrag und kommentierte den Zusammenschnitt danach auf Französisch.

Daraufhin gehörte sie bereits zu den besten Teilnehmern Deutschlands, die in der zweiten Wettbewerbsrunde antreten durften. Im Januar 2019 schrieb Maja in englischer Sprache eine Klausur über die Bedeutung von sozialen Netzwerken und die Nutzung von neuen Medien. Nach der Klausur mit Textanalyse und Stellungnahme wurde in der zweiten Sprache, bei Maja Französisch, in einer weiteren Klausur auch die situationsgebundene Übersetzungsfähigkeit (Mediation) geprüft. Ein deutscher Text über Telefonieren in der Öffentlichkeit musste auf Französisch zusammengefasst werden. Die besondere Schwierigkeit hier: Nach 20 Minuten bekamen die Wettbewerbsteilnehmer den Ausgangstext wieder weggenommen und mussten aus dem Gedächtnis weiter damit arbeiten. Bei all dem haben die Prüflinge viel Freiraum, den sie selbstständig und wortgewandt mit viel Kreativität, Weltwissen, kritischem Denken und Problemlösungsstrategien füllen müssen, um die Jury zu überzeugen.

Im September tritt Maja in der Endrunde des Wettbewerbs in Gruppendiskussionen, Einzelgesprächen und zusätzlich noch in einer dritten Fremdsprache, bei Maja Niederländisch, an und kann Sachpreise, Sprachreisen oder sogar ein Stipendium der ,,Studienstiftung des Deutschen Volkes” gewinnen. Bei diesem dreitägigen Finale wohnt man mit den anderen Kandidaten zusammen und trifft auf Gleichgesinnte mit ähnlichen Interessen.

„An unserer Schule gibt es viele begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler“, sagt Tamara Kutscher, Koordinatorin des Wettbewerbs am Stein, „Um sie angemessen zu fördern, brauchen sie gelegentlich Anreize, die über das normale Maß hinaus gehen sowie den Vergleich oder Austausch mit anderen Jugendlichen über Ländergrenzen hinweg. Das ist Teil unseres Programms zur individuellen Förderung.“

Steiner erschwimmen vier Mal einen Platz auf dem „Treppchen“

Am letzten Mittwoch vor den Osterferien finden traditionell die Kreismeisterschaften der Schulen im Schwimmen statt. Die rund 50 Schülerinnen und Schüler der fünf Wettkampfmannschaften des Freiherr-vom-Stein Gymnasiums starteten um kurz nach 8 Uhr gut gelaunt und motiviert mit dem Bus in Richtung Goch Ness. Dank der guten Organisation war der Ablauf der Wettkämpfe (wie immer) reibungslos. Die Schwimmerinnen und Schwimmer des Steins erbrachten fantastische Leistungen in den Einzelwettkämpfen und auch bei den Staffelwettbewerben. Insgesamt werden die Zeiten für eine Mannschaftswertung zusammengerechnet, was dann die Platzierung ergibt. Die zwei Mädchenmannschaften in den Wettkampfklassen „WK III“ und „WK IV“ holten den ersten Platz – Glückwunsch! Und der Abstand zu den Zweitplatzierten ist wirklich deutlich. Die Jungen, insgesamt drei Mannschaften, holten zwei zweite Plätze in der „WK II“ und in der „WK IV-1“ und einmal den sechsten Platz mit der Mannschaft „WK IV-2“. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an die Helferinnen und Helfer aus der Oberstufe, welche die fünf Mannschaften am Wettkampftag betreuten und die großen und kleinen Schwimmerinnen und Schwimmer immer zur rechten Zeit an den rechten Ort schickten.

Sabrina Spichalla (Betreuerin der Schwimmmannschaften)

Geographiegrundkurs am Freiherr-vom-Stein Gymnasium: Einmal um die ganze Welt und zum Schluss Landwirtschaft am Niederrhein

Zum Abschluss ihrer Schulzeit besuchten die SchülerInnen  des Geographiegrundkurs der Q2 am 10.4. den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Beenen in Warbeyen. Während der fast 90-minütigen Betriebsführung von Herrn Beenen erhielten sie Einblick in moderne Milchviehwirtschaft, die den Schwerpunkt des 75 ha großen Betriebes bildet.

Der Kurs bedankt sich für den informativen und engagierten Rundgang, an dessen Ende auch noch eine Einladung zu einem – oder mehreren- Stück(en) Kuchen stand.

Vielen Dank!

Mottowoche der Abiturientia 2019

von Daniel Boßman-Van Husen, Abiturient 2019

Es ist mittlerweile Tradition geworden: Die Mottowoche. Bevor es mit den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen richtig los geht, verkleideten sich unsere Abiturienten in ihrer letzten Schulwoche jeden Tag einem anderen Thema entsprechend. Ob erster Schultag, Geschlechtertausch, Helden der Kindheit sowie Reise in die Vergangenheit – der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt! Um nicht klanglos die Schule zu verlassen, wurde so für viel Gelächter auf den Gängen und in den letzten Unterrichtsstunden gesorgt. Beim Abschlussgrillen am Donnerstag schwelgte man noch in Erinnerungen und am Freitag nahmen unsere Abiturienten schließlich ihre Abiturzulassungen entgegen. Nun heißt es in den Osterferien: Lernen, lernen, lernen! Wir wünschen bei den anstehenden Prüfungen viel Erfolg!