Back to the roots – Der Autor Christoph Klimke liest am „Stein“

Auf Einladung von Frau Settnik- Schaufenberg hielt der Schriftsteller Christoph Klimke im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Kleve für die Schülerinnen und Schüler der Q1 eine Lesung.

Klimke besuchte unser Gymnasium, an dem auch sein Vater unterrichtet hatte, in den 1970er Jahren. Schon während seiner Schulzeit fing er an Gedichte zu verfassen, und heute veröffentlicht er neben Lyrikbänden und Prosa auch Auftragsarbeiten für das Theater sowie Libretti und übersetzt aus dem Italienischen.

Klimke hat auch für einige Jahre in Italien gelebt und gearbeitet, wohnt zur Zeit jedoch in Berlin.
Den Beginn seiner Lesung machte der Gedichtband „Fernweh“, der neben einer Liebeserklärung an Sizilien auch die Themen Aufbruch sowie Veränderung behandelt.

Anschließend las er aus seinem Buch »Der Koloss«, das erst kürzlich erschienen ist, vor. »Der Koloss« handelt von dem Journalisten Klaus. Bei einer Krebsnachuntersuchung findet sein Arzt etwas Merkwürdiges, doch bis sicher ist, um was es sich handelt, dauert es noch vier Wochen. In dieser Zeit sieht sich Klaus erneut mit seinen Ängsten konfrontiert und erlebt eine Reise in seine Vergangenheit.

Das Buch, an dessen Handlung Klimke fast zwanzig Jahre lang feilte und das er innerhalb eines halben Jahres schrieb, wie wir in der Fragerunde erfuhren, lebt von seinen eigenen Erfahrungen und erzählt von seiner Jugend in Kleve. So werden zum Beispiel gute und schlechte Ereignisse in der Schulzeit sowie Schneckenrennen im Garten beschrieben oder, wie der Protagonist beim alten Radhaus einen Joint raucht.

Abgeschlossen wurde die Lesung mit einer Fragerunde, bei der wir beispielsweise erfuhren, dass Klimke Berlin den Rücken kehren werde um nach Hamburg zu ziehen. Kleve bliebe er aber weiterhin verbunden, da seine Familie hier lebe. Des Weiteren erzählte er, wie er an das Schreiben seiner biographischen Libretti herangeht: So finge er mit dem Tod seiner Hauptfigur an und arbeite sich von dort auch durch ihr Leben. Dennoch werden nicht alle Ereignisse so geschildert, wie sie wirklich stattgefunden haben. Einige sind erfunden, während andere entsprechend der Sicht der Hauptfigur verzerrt werden; ganz so, wie auch unserer Erinnerungsvermögen funktioniert.

Als wir später im Unterricht über die Vorlesung sprachen, kristallisierte sich heraus, dass wir froh waren, einer Lesung haben beiwohnen und uns mit dem Autor über seine Werke austauschen zu können. Christoph Klimke gelang es, uns über eineinhalb Stunden mit seinen Erzählungen und Texten gut zu unterhalten, lediglich beim Vortrag der Gedichte hätten wir es angenehmer gefunden, diese für ein tiefergehendes Verständnis in schriftlicher Form vorliegen zu haben.

Insgesamt betrachtet war es ein abwechslungsreicher und lohnenswerter Vormittag, der es uns ermöglichte, uns mit heutiger Literatur zu beschäftigen. Wir würden uns freuen, wenn auch nachfolgende Jahrgänge die Möglichkeit hätten, Christoph Klimke zu erleben.

Melisa Vatansever (Q1)

Von Moby Dick über den Hobbit zu den Spiderwicks – der Vorlesewettbewerb 2014

von Elisabeth van Haaren. Fotos: Stephan Trausch.

Nach intensiver Vorbereitung in den sechsten Klassen war es am Dienstag, dem 9. Dezember, in der Aula unserer Schule wieder soweit: Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs lasen aus jeder sechsten Klasse ein Schüler und eine Schülerin ihrem gesamten Jahrgang und fünf Juroren vor. Die Jury bestand in diesem Jahr aus Herrn Hösen als Schulleiter, Frau Sigrun Hintzen als Vertreterin des örtlichen Buchhandels, Frau Matthias als Stufenkoordinatorin Klasse 5/6 und zwei Schülern, Lars Hohl (Schulsieger im Jahr 2008) und Eva Berg (Leistungskurs Deutsch in der Q1).

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Wenn man Stecknadeln fallen hören kann… Vorlesewettbewerb 2013

von Desiree Menne. Fotos: Thomas Lange.

Am vorigen Dienstag, 10.12.2013, war es wieder soweit: Die Klassensieger der sechsten Klassen traten in einem spannenden Wettbewerb gegeneinander an, um den besten Vorleser bzw. die beste Vorleserin unserer Schule zu ermitteln. Diese (so viel wird schon verraten) wird für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in der nächsten Runde auf regionaler Ebene gegen die anderen Sieger der Schulen aus dem ganzen Kreis antreten. Bewertet werden jeweils die Leseleistungen eines eigens ausgesuchten sowie eines dem Schüler unbekannten Textes.weiterlesen…„Wenn man Stecknadeln fallen hören kann… Vorlesewettbewerb 2013“